Brautstrauß


Brautstrauß

Der Brautstrauß ist ein besonderes persönliches Accessoire der Braut und hat eine Jahrhunderte alte Tradition. Als schmuckvoller Blumenstrauß, mit dem die Braut zur Trauung schreitet, unterstreicht er nicht nur die natürliche Schönheit der Braut und die Festlichkeit des hohen Anlasses. Der Brautstrauß hat auch tiefere Bedeutungen, die von der Symbolik der Blumenarten samt ihrer Farben beginnen und bis zum rituellen Brauchtum reichen. In der Gestaltung und zu dem Einsatz des Brautstraußes gibt es interessante Aspekte zu wissen und Diverses zu beachten.

Der Brautstrauß im Brauchtum der Eheschließung

Um den Brautstrauß ranken sich viele Geschichten und Legenden. Ursprünglich war es Brauch, dass die Braut einen farbenprächtig strahlenden Blumenkranz auf dem Kopf wie eine Krone trug. Der Brautstrauß etablierte sich nach Aufzeichnungen erst in der Kulturepoche der Renaissance (15. und 16. Jahrhundert) und gestaltete sich als besonderer natürlicher Duftstrauß. Im Vordergrund standen dabei vor allem Rosmarin, Myrte und weitere wohlriechende Heilkräuter. Diese sollten unter anderem böse Geister fernhalten sowie Gesundheit, Fruchtbarkeit und ein langes Leben wünschen und auch die Braut vor Ohnmachtsanfällen während der Trauung bewahren.

Der Brautstrauß symbolisiert darüber hinaus die Natur, die Natürlichkeit, die Schönheit, die Liebe, die Ehrwürdigkeit, die Prächtigkeit sowie den Wohlstand und dient ebenso als Schmuckstück. Blumengebinde wurden seit je her in den verschiedensten Kulturen als dekorativer Schmuck sowie als wertvolle und ausdrucksvolle Gabe verwendet. Heute hat sich der Brautstrauß als fester Bestandteil der Hochzeit etabliert. Er hat nach wie vor die Funktion als prächtiger Brautschmuck und besteht nicht selten auch aus wohl duftenden Blumen und Kräutern, die in ihrer Art und Farbe zudem mit diversen Symbolen behaftet sind, die ihre Zusammenstellung mitbestimmen. Es ist jedoch auch nicht unüblich, dass die Braut sowohl den Brautstrauß in den Händen als auch einen Blumenkranz auf ihrem Haupt trägt.

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Das Werfen des Brautstraußes

Der symbolträchtige Brautstrauß ist auch bei den noch unverheirateten weiblichen Hochzeitsgästen sehr begehrt. Das berühmte „Brautstrauß-Werfen“ findet in der Regel direkt nach der Eheschließung oder im Verlauf der Hochzeitsfeier statt. Während sich die Unverheirateten zusammen aufstellen, wirft die frisch verheiratete Braut ihren Brautstrauß rückwärts über ihre Schultern blind in die Menge. Die Legende besagt: Diejenige, welche den „gesegneten“ Brautstrauß fängt, wird die nächste Braut sein.
Die Fängerin darf den Brautstrauß behalten, jedoch möchte so manche Braut ihren Strauß zur Erinnerung behalten. Aus diesem Grund hat sich ein Trend für die Organisierung von einem zweiten Brautstrauß entwickelt. Für das Brautstraußwerfen wird für gewöhnlich ein kleinerer Strauß angefertigt, der jedoch das gleiche Bouquet aufweist. Der originale Blumenstrauß der Braut kann getrocknet und aufbewahrt werden.

Der Brautstrauß – eine traditionelle Sache des Bräutigams

Traditionell obliegt das Thema Brautstrauß dem Bräutigam. Es ist ein alter Brauch, dass der Bräutigam den Brautstrauß auswählt, organisiert und der Braut am Tag der Hochzeit vor der Trauung überreicht. In der Regel findet die Überreichung vor der Kirche, vor dem Standesamt oder vor dem Platz, an dem die Trauzeremonie abgehalten wird, statt.

Für diese Tradition gibt es ganz unterschiedliche Interpretationen. So stellt der Brautstrauß vom Bräutigam ein wertschätzendes Geschenk und eine liebevolle Geste beim Empfang seiner Braut dar. Die Überreichung des Brautstraußes vor der Trauung assoziiert zeremoniell die Bitte des zweifelfreien Mannes zur Eheschließung an die Frau, die mit der Entgegennahme des Blumenstraußes ebenso zweifellos ihre Zustimmung bekundet und mit ihm freudig zur Trauung schreitet. Auch deutet dieses Ritual auf die Zugehörigkeit der Braut zu ihrem Bräutigam hin. Eine weitere Interpretation steht im Zusammenhang mit dem Brauch der „Brautentführung“ und dem „Stehlen des Brautstraußes“.

Die Übergabe des Brautstraußes vom Bräutigam an seine Braut vor der Trauung passt oftmals nicht zu anderen Abläufen, wie etwa zu der Tradition, in der der Bräutigam in der Kirche vor dem Traualtar auf die hereinschreitende Braut wartet und diese vorher nicht sehen darf. Ein Kompromiss zwischen beiden Traditionen ist beispielsweise, wenn der Bräutigam den Brautstrauß vorher an den Brautvater oder die betreffende Begleitperson übergibt, die wiederum den Strauß in seinem Namen der Braut überreicht.

Häufig zweifelt die Braut an der Fähigkeit ihres Zukünftigen, die richtigen Blumen auszuwählen und den passenden Brautstrauß zusammenzustellen. Sollte es tatsächlich ein Problem darstellen, hilft in der Regel die Mutter des Bräutigams sehr gerne weiter oder die Trauzeugen von Braut und Bräutigam, die sich meist auch in Bezug zum Brautkleid & Outfit der Braut sowie zum Anzug des Bräutigams „heimlich“ austauschen und damit dem Brautpaar indirekt beratend zur Seite stehen. Alternativ kann sich die Braut auch mit dem beauftragten Floristen absprechen, der den Bräutigam bei der richtigen Auswahl unterstützt.

Der Brautstrauß – die beliebtesten Formen

Der Brautstrauß – die beliebtesten Formen

Ein Brautstrauß kann auf verschiedene Art und Weise geformt und gebunden werden. Zu den beliebten Formen gehören vor allem #Biedermeier Brautstrauß #Wasserfall Brautstrauß #Zepter Brautstrauß #Brautstrauß Formen #

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Der Brautstrauß für das Standesamt und die Kirche

Der Brautstrauß ist heute wie früher ein selbstverständliches Accessoire der Braut. Pflicht ist der Brautstrauß jedoch nicht. Wird die Trauung sowohl vor dem Standesamt als auch später in der Kirche abgehalten, verzichtet so manche Braut auf den Brautstrauß für das Standesamt oder trägt nur eine kleine schlichtere Variante, ebenso wie ein anderes Outfit. Findet die Trauung nur standesamtlich statt, konzentrieren sich die Hochzeitstraditionen auf diesen einen Tag und auf die Zeremonie am Standesamt, wozu auch das traumhafte Hochzeitkleid der Braut samt Brautstrauß gehört.

Der Blumenschmuck in Form eines Brautstraußes und/oder eines Haarkranzes vervollständigt die Braut und unterstreicht natürlich schmückend ihre Schönheit und Individualität. Es wirkt prachtvoll, elegant und ehrwürdig, wenn die Braut den blühenden Brautstrauß vor sich und ihrem imposanten Brautkleid trägt. Die hinter den Blumen stehende Symbolik, möchte man daran glauben und ihr Beachtung schenken oder nicht, soll Braut und Bräutigam auf einen guten glücklichen Weg in die Ehe sowie in das gemeinsame Leben führen und schützen. Ähnlich wie die Segnung und die guten Wünsche. Auch praktisch betrachtet zeigt der Brautstrauß seine Vorteile. Nicht selten ist die Braut auf dem Weg zur Trauung äußerst nervös oder aufgeregt und meist sehr froh, wenn sie etwas Beruhigendes wie den Brautstrauß in den Händen halten kann.

Hochzeitsbräuche

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Hier bekommen Ihr einen Überblick über die schönsten Hochzeitsbräuche und ihren Ursprung und erfahrt, was man alles beachten sollte.
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